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Fraport darf Frankfurter Flughafen ausbauen


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Fraport darf Frankfurter Flughafen ausbauen

Di Dez 18, 2007 5:03 MEZ137

 

Wiesbaden (Reuters) - Der Flughafenbetreiber Fraport hat nach jahrelangem Streit von der hessischen Landesregierung grünes Licht für den Ausbau seines Heimatstandorts in Frankfurt bekommen.

 

Damit nimmt das Unternehmen eine entscheidende Hürde auf dem Weg zum Bau einer weiteren Landebahn und eines dritten Terminals. Insgesamt kalkuliert Fraport rund vier Milliarden Euro für das Projekt. Das den Ausbaukritikern ursprünglich in Aussicht gestellte totale Nachtflugverbot wird aufgeweicht, was eine Welle von Klagen gegen den Beschluss nach sich ziehen dürfte.

 

Ein Ausbau des Flughafens sei notwendig, weil Frankfurt nur dadurch eine wichtige Drehscheibe für die Luftfahrt bleibe, sagte der hessische Wirtschaftsminister Alois Rhiel am Dienstag. Zudem könnten durch die zusätzlichen Kapazitäten mehr als 40.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Fraport-Chef Wilhelm Bender sprach von einer "wichtigen Etappe" auf dem Weg zum Ausbau. Durch die zusätzliche Landebahn erhofft sich der Flughafenbetreiber einen Anstieg der Passagierzahlen um knapp zwei Drittel bis 2020.

 

DOCH KEIN GENERELLES NACHTFLUGVERBOT

 

Fluggesellschaften, die in Frankfurt ihren Heimatstützpunkt haben, sollen künftig im Jahresdurchschnitt zwischen 23 Uhr und fünf Uhr insgesamt bis zu 17 Mal pro Nacht starten oder landen dürfen. Durch diese Ausnahme vom Nachtflugverbot könne der Beschluss vor den Gerichten bestehen, da die Flüge für die Fluggesellschaften notwendig seien, erläuterte der Wirtschaftsminister. Diese Regelung geht Lufthansa jedoch nicht weit genug. Sie hatte auf eine höhere Anzahl von Nachtflügen gehofft. Christoph Debus vom Ferienflieger Condor klagte, die Airline müsse ihre Flüge voraussichtlich stark einschränken. "Das ist eine bittere Pille für Condor."

 

Den Anwohnern im dicht besiedelten Rhein-Main-Gebiet war zuvor von Fraport und dem hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) ein komplettes Nachtflugverbot als Gegenleistung für den geplanten Ausbau zugesichert worden. Seinen Sinneswandel erklärte Koch mit den Worten: "Mir wäre lieber gewesen, man bekommt 100 Prozent von dem was man will. Ich habe nur 95 Prozent bekommen."

 

ZAHLREICHE KLAGEN ERWARTET

 

Das Nachtflugverbot war eine zentrale Forderung der Ausbaugegner. Mit der Entscheidung gegen ein striktes Verbot sind zahlreiche Klagen von betroffenen Bürgern, Verbänden und der Opposition in Hessen gegen den Beschluss zu erwarten. Die hessische SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti, die bei der Landtagswahl im Januar gegen Koch antritt, warf dem Ministerpräsidenten Wortbruch vor. Ihre Partei trete weiterhin für einen Flughafenausbau in Kombination mit einem Nachtflugverbot ein und prüfe eine Klage gegen den Beschluss. Die mehr als 2500 Seiten umfassenden Unterlagen sollen Fraport und den Kommunen Anfang Januar zugestellt werden. Danach haben sie einen Monat Zeit, um Klagen einzubringen.

 

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Resumindo:

 

O Governo de Hessen autorizou a expansão de FRA.

Uma nova pista e o terceiro terminal podem ser construídos.

A Fraport calcula com um custo de €4 bilhões para a realização das obras.

O acordo anterior para que fosse aceita a expansão não foi cumprido, ou seja, os vôos durante a mardugada não estão proibidos. 150 vôos podem ser realizados entre 22h e 6h, no entanto, somente 17 entre 23h e 5h.

Muitos processos contra a decisão são esperados.

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